Sprachen und Sprachzeugnisse in Afrika

ISBN 978-3-927620-95-7

Sprachen und Sprachzeugnisse in Afrika

Eine Sammlung philologischer Beiträge, Wilhelm J.G. Möhlig zum 60. Geburtstag zugeeignet

Edited by: Thomas Geider †, Raimund Kastenholz. With contributions by: Thomas Bearth, Thomas Blecke, Michael Bollig, Luc Bouquiaux, Matthias Brenzinger, Emma Crebolder, Jean Derive, Thomas Geider †, Gladys Guarisma, Veronika Görög-Karady, Bernd Heine, Barbara Ischinger, Herrmann Jungraithmayr, Raimund Kastenholz, Jekura Uaurika Kavari, Christa Kilian-Hatz, Reinhard Klein-Arendt, Oliver Kröger, Kézié Koyenzi Lébikaza †, Gudrun Miehe, Helma Pasch, Marie-Françoise Rombi, Franz Rottland †, Paulette Roulon-Doko, Thilo C. Schadeberg, Günther Schlee, Sigrid Schmidt, Rüdiger Schott †, Jacqueline Thomas, Rainer Voßen, Hans-Ingolf Weier, Jürgen Christoph Winter.

1994
471 pp.
2 b/w photos, 5 drawings, 6 genealogies, 4 maps, numerous tables
Text language(s): German, French, English
Format: 160 x 240 mm
850 g
Hardcover
€ 39.80

CONTENTS

Emma Crebolder:
Drei Gedichte, inspiriert durch Bw. Myombekere

Thomas Bearth:
Dramatization in three versions of an African oral narrative

Thomas Blecke:
Vollverb, Kopula, Postposition – Das Morphem yé im Bambara

Michael Bollig:
Pokot social organization structures, networks and ideology

Luc Bouquiaux / Jacqueline Thomas:
Quelques problèmes comparatifs de langues bantoues C10 des confins oubanguiens – le cas du mbati, du ngando et de l’aka

Matthias Brenzinger:
Language loyality and social environment

Jean Derive:
Mise en littérature de l’oralité, mise en oralité de la littérature dans les cultures africaines

Thomas Geider:
Indigene Ethnographien in der Swahili-sprachigen Dokumentarliteratur

Veronika Görög-Karady:
Conte et vision du monde – Etude des séquences de dénouement

Gladys Guarisma:
Le bafia, une langue bantoue à prosodie riche

Bernd Heine / Christa Kilian-Hatz:
Polysemy in African languages – An example from Baka

Barbara Ischinger:
Ngugi wa Thiong’o, ein moderner Märchenerzähler der Gikuyu?

Herrmann Jungraithmayr:
Über die Grenzen des Tschadischen

Raimund Kastenholz:
Beobachtungen an Sprachresten des Tonjon (West- Mande)

Jekura U. Kavari:
Arrangements of components in Otjiherero narrative texts

Reinhard Klein-Arendt:
Das Kitab al-Zanuj – Gesamtbetrachtungen einer Chronik der ostafrikanischen Küste

Oliver Kröger:
Life is live – zur oralliterarischen Interpretation von Anansesem

K. Kézié Lébikaza:
Les tons du verbe kabiyè dans les formes de l’inaccompli

Gudrun Miehe:
Takhmisi ya Liongo – Anmerkungen zu Überlieferung und Übersetzung

Helma Pasch:
Le rôle du sango dans l’éducation scolaire et la communication publique

Marie-Françoise Rombi:
Emprunts bantu chez les Gbanzili riverains de l’Oubangui

Franz Rottland:
Cattle-naming in North-Central Tanzania – A case of borrowing

Paulette Roulon-Doko:
L’expression de la qualification (l’exemple du gbaya' bodoe de Centrafrique)

Thilo C. Schadeberg:
Die extensive Extension im Bantu

Günther Schlee:
Kuschitische Verwandtschaftssysteme in vergleichenden Perspektiven

Sigrid Schmidt:
Der Hase in Volkserzählungen und Volksglaube der Nama und Damara

Rüdiger Schott:
Schenken und Geschenke in Erzählungen der Bulsa (Nordghana)

Rainer Voßen: ´
Zur historischen Rekonstruktion der nominalen Genus-Numerus-Suffixe in den Khoe-Sprachen

Hans-Ingolf Weier:
Liedformen in den Märchen der Sanga

Jürgen Chr. Winter:
Some problems of Chagga identity


Under the following links you will find further Festschriften for renowned scholars published in our programme, as well as a paper collection in memoriam of the co-editor Thomas Geider (* 25 April 1953, † 15 October 2010):


Accompanying material:

Cross-reference:

Reviews

Diese Festschrift ist, wie aus dem Untertitel hervorgeht, dem Jubiläum eines der produktivsten und vielseitigsten Afrikanisten der Gegenwart, national wie international gesehen, gewidmet. 32 Autoren erweisen in Form von 30 wissenschaftlichen Beiträgen dem Jubliar ihre Reverenz. Die Zahl der Sympathisanten ist wohl ungleich höher. Wie kaum ein anderer hat Wilhelm Möhlig die Afrikanistik in ihrer von Diedrich Westermann geprägten Breite in ständiger theoretischer Vervollkommnung weitergeführt und beeinflußt, hat damit die Gefahr einer einseitigen philologischen oder strukturalistischen Enge gebannt. Sein Arbeitsgebiet, das insbesondere durch eine Liste von Veröffentlichungen (15-23) in sorgfältiger Weise dokumentiert und charakterisiert wird, ist außerordentlich umfassend. [...]
Unermüdlich hat Möhlig auch für die Ausbildung junger Afrikanisten gewirkt, wissenschaftsorganisatorisch hat er sich besonders um die Durchführung der (Deutschen) Afrikanistentage seit 1978 verdient gemacht; ein Kollege, jederzeit ansprechbar und diskussionsfreudig, die Meinung des anderen respektierend. [...]
Die Vorstellung des größten Teils der Beiträge dieser Festschrift läßt augenscheinlich nur den Schluß zu, daß sie einerseits dem Jubiläum in idealer Weise angemessen sind und andererseits einen Vergleich mit Schriften diesen Charakters in der deutschen Afrikanistik nicht zu scheuen brauchen.

Siegmund Brauner in Anthropos, 91/1996, pp. 593-595

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