Zugehörigkeiten

(forthcoming)
ISBN 978-3-89645-843-8
Festschrift for Carola Lentz

Zugehörigkeiten

Erforschen, Verhandeln, Aufführen im Sinne von Carola Lentz

Edited by: Jan Beek, Konstanze N’Guessan, Mareike Späth. With contributions by: Emmanuel Akyeampong, Erdmute Alber, Alhassan Sulemana Anamzoya, Jan Beek, Sebastian Koug Bemile, Stanislas Meda Bemile, Anna-Maria Brandstetter, Jan Budniok, Marie-Christin Gabriel, Peter Geschiere, Cornelia Günauer, Mirco Göpfert, Godwin Kornes, Friedemann Kreuder, Lena Kroeker, Isidore Lobnibe, Konstanze N’Guessan, Andrea Noll, Anja Oed, Achim von Oppen, Ute Röschenthaler, Afra Schmitz, Mareike Späth, Katja Werthmann, Yamara-Monika Wessling. Series edited by: Heike Drotbohm, Matthias Krings, Nico Nassenstein, Anja Oed, Markus Verne.

Series: Mainzer Beiträge zur Afrikaforschung Volume 42

4th quarter 2019
339 pp.
3 colour photographs
Text language(s): German, English, French
Format: 170 x 240 mm
850 g
Paperback
Price is not fixed yet.

Ethnizität, Bodenrecht, nationale Erinnerungspolitik und Mittelklasse – Carola Lentz hat viele ethnologische Themenfelder entscheidend weiterentwickelt. Ihre mehrfach ausgezeichneten Bücher basieren auf Feldforschungen in Westafrika, vor allem in Ghana und Burkina Faso. Auch, wenn sich ihr Werk sicher nicht auf einen Begriff reduzieren lässt, zieht sich ein ausgeprägtes Interesse an „Zugehörigkeiten“ wie ein roter Faden durch ihre Forschung.

Carola Lentz reflektiert Erforschen als Interaktionsprozess, bei dem die angenommene oder verweigerte „Zugehörigkeit“ der Ethnolog*in zu den Erforschten wichtige Einsichten bringt. Insbesondere bei den Themenfeldern Ethnizität und Erinnerungspolitik untersucht sie, wie Akteure unterschiedliche „Zugehörigkeiten“ herstellen und verhandeln. Unter dem Begriff Aufführung hat sie performative Praktiken erforscht, die diese unterschiedlichen Formen von „Zugehörigkeit“ mit Leben füllen.

Dieser Sammelband, der Carola Lentz und ihr wissenschaftliches Werk anlässlich ihres 65. Geburtstags würdigt, vereint Beiträge von Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Forschungskontexten. Auf ganz unterschiedliche Weise und in vielen Fällen auch inspiriert von bzw. geprägt durch die Forschung und universitäre Lehre von Carola Lentz spiegeln die Beiträge ihr Interesse am Erforschen, Verhandeln und Aufführen von Zugehörigkeiten.

Über die Herausgeber:

Jan Beek ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und leitet ein Forschungsprojekt zu Mehrsprachigkeit und der Konstruktion kultureller Differenz im polizeilichen Alltag.

Konstanze N’Guessan ist Akademische Rätin am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Mareike Späth arbeitet als Wissenschaftlerin und kuratorische Assistenz am MARKK (Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt) in Hamburg.

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