60 Jahre Institut für Ethnologie und Afrikastudien

ISBN 978-3-89645-814-8

60 Jahre Institut für Ethnologie und Afrikastudien

Ein Geburtstagsbuch

Edited by: Anna-Maria Brandstetter, Carola Lentz. With contributions by: Renate Ammann, Ulli Beier, Wolfgang Bender, Brigitta Benzing, Thomas Bierschenk, Anna-Maria Brandstetter, Georg Buddruss, Alfons M. Dauer, Eike de Vries, Manfred K.H. Eggert, Rosemarie K. Eggert, Christraud Geary, Thomas Geider †, Volker Gottowik, Gerhard Grohs †, Gerhard Hauck, Raimund Kastenholz, Christoph Klein, Carola Lentz, Lorenz G. Löffler, Mabiala Mantuba-Ngoma, Ernst Wilhelm Müller, Horst Nachtigall, Anja Oed, Julia Rajkovic-Kamara, Anette Rein, Uta Reuster-Jahn, Susanne Schröter, Signe Seiler, Peter Snoy †, Irmtraud Stellrecht, Bernhard Streck, Ivo Strecker, Annika Wieckhorst, Jürgen Zwernemann. Series edited by: Thomas Bierschenk, Anna-Maria Brandstetter, Raimund Kastenholz, Matthias Krings, Carola Lentz.

Series: Mainzer Beiträge zur Afrikaforschung Volume 14

2006
358 pp.
29 b/w photos, 1 chart, 1 map, 3 diagrams, appendix, index
Text language(s): German
Format: 170 x 240 mm
790 g
Paperback
€ 29.80

60th anniversary of the Department of Anthropology and African Studies, Johannes Gutenberg University, Mainz / Germany. We congratulate!

CONTENTS

Anna-Maria Brandstetter / Carola Lentz:
Einleitung

Chronik

Irmtraud Stellrecht:
Feldforschung als Erfahrung – Adolf Friedrich und Karl Jettmar in Nordpakistan

Georg Buddruss / Peter Snoy:
Die Deutsche Hindukusch-Expedition (DHE) 1955–56

Horst Nachtigall:
„Der erste Student der Völkerkunde“

Ernst Wilhelm Müller:
Reminiszenzen eines Betroffenen

Zusammengestellt von Anna-Maria Brandstetter:
Erika Sulzmann zwischen Mainz und Kongo

Lorenz G. Löffler:
Die fünfziger Jahre – Erinnerungen an meine Erlebnisse 1950–60

Jürgen Zwernemann:
Erinnerungen an meine Studienzeit in Mainz 1950–54

Christraud Geary:
Sommersemester 1966 in Mainz

Signe Seiler:
Erika Sulzmann räumt auf – Erinnerungen an die 1960er und 1970er Jahre

Raimund Kastenholz:
Afrikanische Sprachen, Afrikanistik, Afrikanische Philologie

Thomas Geider:
Janheinz Jahn als Vermittler afrikanischer Literatur in den deutschen Sprachraum und die Weltliteratur

Anja Oed:
Literaturen in afrikanischen Sprachen und die Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen

Alfons M. Dauer:
Dauer und die Ethnologie in Mainz – Wie alles so kam

Christoph Klein:
Blues en bloc

Wolfgang Bender:
Kulturerbe Musik – Das Archiv für die Musik Afrikas in Mainz

Manfred K.H. Eggert / Rosemarie K. Eggert:
Mainz und das Innere Kongobecken – Archäologisch-ethnographische Forschungen 1977–87

Bernhard Streck:
Symposium auf dem Podium oder Die Betäubung des Initianden

Brigitta Benzing:
„König, Fürsten, Bauern“ – Die erste ethnographische Ausstellung im Neubau des Mainzer Philosophicums

Ulli Beier:
„Neue Kunst aus Afrika“ – Über die Ausstellung im Landesmuseum Mainz, Juni–Juli 1980

Uta Reuster-Jahn:
„Mawingu – Skulpturen der Makonde“

Gerhard Grohs:
Das Institut und der Kampf gegen die Apartheidpolitik Südafrikas

Thomas Bierschenk:
Laudatio zum 70. Geburtstag von Gerhard Grohs (1999)

Gerhard Hauck:
Teilnehmende Beobachtung als „ständiger Vertreter“ am Institut für Ethnologie und Afrikastudien

Mabiala Mantuba-Ngoma:
Promovieren am IFEAs – Zwischen Wissenschaft und Menschlichkeit

Anette Rein, Julia Rajkovic-Kamara, Susanne Schröter, Eike de Vries, Renate Ammann, Volker Gottowik, Annika Wieckhorst:
Das Autonome DoktorandInnenkolloquium 1990–98 und ein Epilog

Ivo Strecker:
Aha, aha! Oho, oho! – Oho, oho! Aha! Kollage einer Professur

Carola Lentz:
Selbstberichte, Evaluationen, Zielvereinbarungen, STEPs und andere Zeitfresser – Das Institut im Spiegel administrativer Genres

Appendix
References
About the authors
Index

Reviews

Weniger Abhandlungen als Erzählungen und Erfahrungsberichte machen den Reiz des Buches aus. Man erfährt viel über das Werden eines Forschers und Hochschullehrers – ein spannender Einblick auch für die, denen es an Vorwissen über Ethnologie und Afrikastudien mangelt. [...] Solche Festschriften, die so simpel erscheinen und doch viele neue Einblicke bringen, läse man gern öfter.

Eva-Maria Magel in Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 2, 2.1.2007, pp.

Daß in Mainz gerne gefeiert wird, ist bekannt, davon sind auch die Ethnologen nicht ausgenommen. Nun ist die Feierfreudigkeit der Menschen dieser Gegend – nicht nur zu Ehrentagen – legendär und Gegenstand ethnologischer Forschung geworden, und der Karneval hat auch Eingang in die postmodernen Reflexionen des Faches gefunden. [...] Insgesamt 27 Autoren, zeichnen aus eigener Perspektive oder themenbezogen die sechzigjährige Entwicklung der Mainzer Ethnologie nach. [...] Noch weitere Themen harren der Aufarbeitung [...] Trotzdem ist der Sammelband eine Bereicherung für die Reflexion über die Geschichte des Faches, die erst zaghaft begonnen hat, sich der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu stellen.

Udo Mischek in Paideuma, 54/2008, pp. 288-291

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