978-3-89645-540-6
Reihe: GAaS
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Grammatical and Semantic Relations in Hausa
ISBN 978-3-89645-540-6
Zygmunt Frajzyngier, Muhammed M. Munkaila
Reihe: Grammatische Analysen afrikanischer Sprachen Band 24
2004
10 Seiten römisch, 92 Seiten, 1 Tabelle, 2 Diagramme
€ 19,80
Die vorliegende Studie untersucht eine ausgeprägte Sprachstruktur, die sich um Kategorien rankt, welche bis heute in linguistischen Theorien ignoriert wurden. Im Hausa, einer west-tschadischen Sprache, sind diese Kategorien grammatikalisiert. Eine ist die des 'point of view' des Subjekts, eine weitere 'goal', welche die Präsenz dieser thematischen Rolle des Prädikats kodiert. Das Werk verdeutlicht, dass diese beiden Kategorien eine hohe Bedeutung in der Grammatik des Hausa haben. Sie bestimmen die Art und Weise, wie Argumente verschlüsselt werden, die Form des Prädikats, die semantische Interpretation des Satzes und die Deutung der semantischen Rollen der im Satz auftretenden Nominalphrasen. Die Präsenz dieser beiden erstgenannten grammatischen Kategorien bedingt die Notwendigkeit der Einführung einer zusätzlichen dritten funktionalen Domäne, der des 'affected object'. Außerdem wird deutlich, dass in einigen Sprachen die Kodierung des 'point of view' Vorrang hat vor derjenigen bezüglich grammatischer oder semantischer Beziehungen.
Frajzyngier und Munkaila schlussfolgern, dass die Strukturen diverser Sprachen durch unterschiedliche funktionale Bereiche, mit verschiedener hierarchischer Gestaltung, dargestellt werden sollten.
Rezensionen
Frajzyngier and Munkaila's book seems to be a breakthrough in talking about grammatical and semantic relations in Hausa. Not only the terms are relabelled but also the approach towards the well-established facts concerning verbal morphology and syntax is innovative. [...] One may agree or may not agree with the proposals presented by Frajzyngier and Munkaila, but all those who are interested in Hausa or Chadic linguistic should get to know their study as it shows both semantic and grammatical relations from a different perspective. It also contributes to the claims that applying European-oriented labels such as subject, object, transitivity, etc., to any natural language, is often superimposing the relations, which do not really exist, but they force situating a given language in the structure, which is competely or hardly applicable to it. Looking for a new solution in talking about the most simple relations in the language is undoubtedly a step forward into the understanding, not only to describing, the Hausa language.
Izabela Will in Studies of the Department of African Languages and Cultures 38/2005 S. 118-126