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Cover A Grammatical Sketch of Mbugwe

A Grammatical Sketch of Mbugwe

ISBN  978-3-89645-048-7

A Grammatical Sketch of Mbugwe

Bantu F34, Tanzania

Maarten Mous

Reihe: Grammatische Analysen afrikanischer Sprachen Band 23

2004
8 Seiten römisch, 70 Seiten, 12 Tabellen, Vokabular Mbugwe-English, English-Mbugwe
€ 23,80

Das Mbugwe, eine Bantusprache, wird von einer kleinen ethnischen Gruppe in Tansania, in der Provinz Arusha, rund um die Stadt Magugu und die Dörfer Mwada und Mdori, gesprochen. Die Sprecherzahl weist eine fallende Tendenz auf, im Jahre 1920 betrug sie laut Dempwolff ca. 10.000, im Jahre 1967 lediglich noch 5.000. Gemäß der Oralliteratur gehören die Mbugwe ursprünglich zu den Rangi, welche auf der Suche nach Salz nordwärts wanderten und sich später in Tansania niederließen.

Obwohl die gesamten Nachbarn der Mbugwe keine Bantu sind, hat sich aufgrund von Zuwanderungen aus verschiedenen Gebieten Tansanias eine neue Sprachkontaktsituation entwickelt. So ist das Mbugwe nun dem enormen Einfluss des Swahili ausgesetzt und weist bereits Entlehnungen im Vokabular auf.

Die vorliegende Arbeit basiert auf einer Feldforschung in Magugu im Jahre 1993. Die dabei gesammelten Daten wurden in diesen grammatischen Sketch eingearbeitet. Neben grammatischen Grundzügen werden die Phonologie und die Syntax dargestellt, gefolgt von drei Texten mit interlinearer Übersetzung. Das Buch wird durch ein umfassendes Vokabular Mbugwe-English und English-Mbugwe abgerundet.

Die bislang unzureichende Dokumentation wurde dieser vielschichtigen Sprache nicht gerecht, so dass die Erkenntnisse der vorliegenden Studie den Reichtum der Sprache erstmals veranschaulichen und zugänglich machen. Sie soll demnach den Grundstein für weitere Forschungen legen und einen Hintergrund für detailliertere Analysen bieten.

Rezensionen

Maarten Mous’ short book in Köppe’s popular series of grammatical sketches addresses this challenge, and provides us with more information about Mbugwe. […] this short sketch of Mbugwe contains plenty of intriguing material and provides a good first introduction to the main structures of the language. It will lead no doubt to further descriptive, analyticall and comparative studies.

Lutz Marten in Journal of African Languages and Linguistics 27/2, 2006 S. 205-208

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